Hoerbiger News_26. Februar 2026

Jugend forscht 2026

Jugend forscht 2025
Schongau, Deutschland

Sieger im Voralpenland stehen fest

35 Projekte, 54 junge Talente und zahlreiche innovative Ideen: Die Regionalwettbewerbe von Jugend forscht und Jugend forscht junior im Voralpenland zeigten auch 2026 eindrucksvoll das Potenzial des wissenschaftlichen Nachwuchses. Vier Arbeiten wurden von der Jury als Siegerprojekte ausgezeichnet, hinzu kamen 27 Sonderpreise. Seit 22 Jahren begleitet HOERBIGER die Wettbewerbe als Pate und Sponsor.

Nach intensiven Monaten des Forschens, Tüftelns und Experimentierens präsentierten die Teilnehmenden am 25. und 26. Februar ihre Projekte der Öffentlichkeit. Jugend forscht gilt als Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb für Naturwissenschaft und Technik.

„Das diesjährige Motto ‚Maximale Perspektive‘ könnte kaum treffender sein“, sagte Dr. Ansgar Damm, langjähriger Leiter Forschung & Entwicklung der HOERBIGER Division Automotive, der zum Jahreswechsel in den Ruhestand eingetreten ist. „Die Bandbreite und Qualität der Projekte – von nachhaltigen Energielösungen bis hin zu Robotik und autonomen Systemen – sind beeindruckend. Ihr setzt echte Signale für die Zukunft.“

„Bei HOERBIGER wissen wir: Wir brauchen Menschen wie euch – neugierig, engagiert und bereit, Neues auszuprobieren. Unsere Technologien leben seit jeher von Innovationskraft und mutigen Ideen. Deshalb ist unser Engagement bei Jugend forscht mehr als ein Sponsoring: Es ist eine Investition in die klugen Köpfe, die unser Land und unsere Industrie von morgen voranbringen.“

Jugend forscht 2025

Drei Siegerprojekte in der Wettbewerbssparte Jugend forscht

Im Fachgebiet „Arbeitswelt“ überzeugte Keano Venner (18) vom Werdenfels-Gymnasium Garmisch-Partenkirchen mit seinem Projekt „HEMx“. Aus seiner Erfahrung im Rettungsdienst entwickelte er ein autonomes Blutabnahmegerät, das Venen selbstständig erkennt und intravenöse Zugänge sicher legt. Ziel ist es, Fehlversuche, Schmerzen und Komplikationen zu reduzieren und Blutabnahmen für medizinisches Personal wie Patienten einfacher und schonender zu machen.

Im Fachgebiet Chemie ging der Regionalsieg an Julia Trapp (18) vom Ernst-Reisinger-Gymnasium im Landheim Schondorf. In ihrem Projekt „Von Vitamin B3 zum organischen Akku“ entwickelte sie ein naturinspiriertes Stromspeichersystem. Dafür synthetisierte und modifizierte sie ein dem natürlichen NAD+ ähnliches Molekül, um die Energiespeicherkapazität zu erhöhen. Ihre Arbeit zielt auf eine nachhaltige Alternative zu metallbasierten Akkus.

Im Fachgebiet Biologie gewann Sophia Clement (15) vom St.-Irmengard-Gymnasium Garmisch-Partenkirchen der Erzdiözese München und Freising mit „Die Arie des Raubtiers“. In ihrer bioakustischen Studie analysierte sie mithilfe von Fourier-Transformationen und Spektrogrammen die Rufe von Raub- und Beutetieren und arbeitete charakteristische Unterschiede in Frequenz, Struktur und harmonischer Komplexität heraus. Ihre Arbeit verbindet physikalische Analyse mit biologischen Fragestellungen.

Jugend forscht 2026

Ein Siegerprojekt in der Wettbewerbssparte Jugend forscht Junior

In der Sparte Jugend forscht junior gewannen Hannes van Marwick (12) und Jonathan Siebers (11) vom Werdenfels-Gymnasium Garmisch-Partenkirchen mit ihrer Lego-Papierflieger-Faltmaschine. Mithilfe von Lego Mindstorms entwickelten sie eine vollautomatische Produktionsstraße, die Papierflieger faltet und deren Flugleistung testet. Dabei untersuchten sie sowohl die Qualität des Faltprozesses als auch die Flugeigenschaften.

Alle Regionalsieger qualifizieren sich für die bayerischen Landeswettbewerbe: Jugend forscht findet vom 13. bis 15. April in München statt, Jugend forscht junior vom 17. bis 18. April in Regensburg.

„Die Projekte zeigen jedes Jahr aufs Neue, mit welcher fachlichen Tiefe und Kreativität junge Menschen an komplexe Fragestellungen herangehen“, sagt Dr. Stefan Felber, Leiter der Regionalwettbewerbe im Voralpenland. „Dieser Wettbewerb bietet ihnen eine wertvolle Plattform, ihre Ideen sichtbar zu machen.“

 

Über Jugend forscht

Seit über sechs Jahrzehnten unterstützt „Jugend forscht“ die Förderung naturwissenschaftlich begabter Jugendlicher. Hinter der Initiative stehen die Bundesregierung, das Magazin „stern“, die Wirtschaft und die Schulen in Deutschland. Träger des Wettbewerbes ist der gemeinnützige Verein Stiftung Jugend forscht e.V., Schirmherr ist der Bundespräsident. Beim Wettbewerb gibt es zwei Alterssparten: Schüler bis 14 Jahre treten in der Juniorsparte „Jugend forscht junior“ an, Teilnehmer bis 21 Jahre in der Sparte „Jugend forscht“.

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